Strategische Presse- und Medienarbeit: 4 Hinweise für den Umgang mit Journalisten

Auch wenn sie zuletzt an Relevanz eingebüßt hat, ist die klassische Presse- und Medienarbeit nach wie vor ein zentrales Instrument der Unternehmenskommunikation. Der European Communication Monitor 2014 ergab, dass rund drei Viertel der PR-Experten der Meinung sind, dass klassische Presse- und Medienarbeit wichtig ist. Gleichwohl unterliegt sie einer Veränderung. Worauf sollten Kommunikatoren also bei der modernen Presse- und Medienarbeit achten? 4 Hinweise für den Umgang mit Journalisten.

  1. PR-Arbeit strategisch planenCK_Grafik_Tipps-Journalistenkontakt
    In Zeiten, in denen Unternehmen mehr denn je im Licht der Öffentlichkeit stehen und kritisch betrachtet werden, ist eine konsistente Kommunikation unabdingbar. Für Kommunikatoren heißt das, ihre Presse- und Medienarbeit anhand strategischer Leitplanken auszurichten. Was ist unsere Positionierung? Welche Ziele haben wir? Und wie wollen wir bei unseren Zielgruppen wahrgenommen werden. An diesen Fragen bzw. Antworten muss sich die PR-Arbeit ausrichten.
  2. Spielregeln im Umgang mit Journalisten beachten
    Nach wie vor haben Journalisten der Tages-, Publikums- und Fachpresse feste Strukturen, die es im Umgang mit ihnen zu beachten gilt. Entsprechend gilt: Vorsicht vor Werbebotschaften, hartnäckigem Nachfragen oder gar dem Angebot von Koppelgeschäften. Auch sollten Journalisten nicht vor 10 und nach 16 Uhr kontaktiert werden. Und der Ansprechparter für Journalisten sollte stets aus dem Bereich Presse/ Unternehmenskommunikation stammen und nicht aus einer Produktabteilung oder gar dem Verkaufsmanagement.
  3. Presse- und Medienarbeit mit Online-PR verbinden
    Kanalübergreifende Kommunikation ist die Zukunft. Entsprechend sollten Kommunikatoren dafür sorgen, dass relevante Inhalte, die sie Journalisten zukommen lassen, auch auf der Internetseite des Unternehmens zu finden sind. Basis hierfür ist ein Pressebereich, der klar als solcher ausgewiesen ist. Pressemitteilungen, Grafiken und Fotos sowie Basisinformationen und einen Ansprechpartner sollten Journalisten hier einfach finden und herunterladen können.
  4. Verlängerung der Kommunikation ins Social Web
    Social Media ist im Berufsalltag von Journalisten angekommen. Die Social Journalism Studie des Mediendienstleisters Cision und der Canterbury Christ Church University ergab, dass 3/4 der Journalisten heutzutage zwei Stunden ihrer Arbeitszeit im Social Web verbringen. Für Kommunikatoren heißt das, die Inhalte zielgruppenorientiert auf den entsprechenden Web 2.0-Kanälen zur Verfügung zu stellen – und dabei insbesondere Kommentare/Bewertungen von Journalisten im Blick zu halten.

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